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Estreito da Calheta
Seit dem 16. Jahrhundert bevölkert
Die ersten Siedler benannten diesen Ort im Westen der Insel nach seiner charakteristischen Form: er ähnelt einem Engpass oder einem tiefen Tal und so wurde er zu Estreito da Calheta (Engpass von Calheta).
Heute gehört die Gemeinde zum Kreis Calheta, der - abgesehen von Funchal -, zuerst kolonisiert und landwirtschaftlich genutzt wurde.
Nicht lange nach der Entdeckung der Insel ließen sich hier, in der späteren Gemeinde Estreito da Calheta, die ersten Siedler nieder und begannen, die Felder urbar zu machen.
Anfangs gab es nur ein oder zwei Landgüter. Sie bildeten den Siedlungskern, aus dem nach und nach die Gemeinde entstand.
Einer der ersten Siedler war André Gonçalves França, der Mitte des 16. Jahrhunderts aus Polen gekommen war. Man nimmt an, dass die Besiedlung zu Beginn der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts begann.
Die Gemeinde lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, insbesondere vom Rebbau. Früher hatte es hier große Zuckerrohrplantagen gegeben.
Im Austausch gegen das "weiβe Gold", das Madeira in der Blütezeit des Zuckerhandels in groβen Mengen exportierte, kamen flämische Kunstwerke auf die Insel, die heute im Museu de Arte Sacra (Museum für sakrale Kunst) in Funchal ausgestellt sind.
Neben Reben werden Kartoffeln (auf Madeira meist "Semilha" genannt), Süβkartoffeln, Bohnen und andere Gemüse sowie Obstbäume angebaut.
Estreito da Calheta hat gegenwärtig etwa 2.000 Einwohner.
Das Klima ist, wie überall auf der Insel, mild. Die Winter sind hier etwas strenger.
Wegbeschreibung
Von Funchal aus fährt man auf der Schnellstraβe (Via Rápida) Richtung Funchal-Ribeira Brava bis zur Ausfahrt Ribeira Brava. Danach folgt man den Straβenschildern Richtung Calheta und Estreito da Calheta.






